Lyrik

JA dann / NA dann

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Ja dann, na dann!

Diese Momente, in denen alles klar ist, es ist nicht das „Was danach?“, das mich bremst- oder vielleicht doch?

Wenn die Konstellation anders wär, eine Kleinigkeit hier und dort, eigentlich schon ganz anders im Gesamten.
Ja dann, na dann!

Wenn ich doch woanders wär, an einem anderen Ort in einer anderen Welt, eine Welt in der mich keiner kennt.
Ja dann, na dann!

Wenn ich wer andere wär, vielleicht nicht ganz so schwer, einfach irgendwer nur nicht ich selber mehr.
Ja dann, na dann!

Wenn ich dich cooler wär, mir einfach sicher wär, in allem was ich sag und tu. Ja dann, na dann!

Wenn ich doch berühmter wär, ein Markenname oder Präseident, obwohl mich dann ja jeder kennt. Ja dann, na dann!

Wenn ich ein Teil einer anderen Gesellschaft wär, mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, Sehnsucht und Zufriedenheit, aber auch Herzlichkeit.
Ja dann, na dann!

Wenn ich doch ein anderes Wesen wär, zum Beispiel ein Duplostein, dann würde ich ständig mit Vielen beisammen sein.
Ja dann, na dann!

Wenn die Sonne noch am Himmel wär, und nicht in dunklem Abendrot.
Ja dann, na dann!

Wenn dieser Baum nicht grün wär, die Natur allgemein besser blau oder eine andere Farbe, dieses grün ist doch reine Schikane.
Ja dann, na dann!

In einer anderen Welt selbstverständlich, in dieser ist das einfach unerdenklich, mich zu verändern wär zu verquer, aber eigentlich ist es gar nicht schwer, wenn ich doch weranders wär.

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