Lyrik

Du bist viele

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Das Reißen des Winds
Lässt Gebilde erzittern
Das Schwanken der Türme
Sie halten kaum mehr
Eine Schwalbe
Breitet fröhlich die Flügel
Lässt sich treiben
Von der Wind-Gewalt
Unangestrengt schwebt sie dahin
Wohin all die Türme wollen

Das Getöse des Meers
Wirft Schiffe umher
Das Knicken der Maste
Hier ist nicht ihr Platz
Ein Tunfisch
Stürzt fröhlich ins Getöse
Lässt sich treiben
Von der Meers-Gewalt
Unangestrengt entschwindet er jenen
Die ihn fangen wollen

Die Begierde blutleer zu schillern
Drückt Menschen zu Boden
Der Versuch Berge zu erklimmen
Mit tonnenschwerem Gepäck
Ihre Natur
Wollen sie leugnen
Über Ihre Talente
Wollen sie wachsen
Da muss mehr sein als nur ICH
Mehr ist mehr, vom Plural zum ICH

Du bist VIELE
Weil JETZT neu
Tausend Töne
Schallend aus der Tiefe
Ein Rythmus
Der Takt deines Ichs

Jedes weitere To-Do
Ein Schlag gegen den Takt
Jedes weitere Must-Have
Ein Ton weniger
Jedes weitere Must-Be
Von Vielen zu dem Vielem
Und was bleibt ist Erfolg
Mit eingefallenem Blick

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