Lyrik

Striche, Worte, Sätze. Wasanderes.

Eine Linie zu einer Linie zu einer Dreiecksgestalt

Ein Strich zu einem Strich zu einem Buchtstaben

Ein Vokal folgt einem Konsonanten vom Gemenge zum Wort




Worte - hier kurz, da lang

Der Satz ein Gedanke in Strichen




Ein Blitz aus dem Kosmos

Unendliche Weite

Gedanken kleine Kratzer

Die Teile einer Welt




Ich öffne die Augen

Schau hinaus in das vor mir




Da sind viele Dinge

Viel, das sich vermengt

Das ist viel das atmet

Viel, das mich umgibt

Da ist viel das fühlt

Viel, das sich veräußert

Da ist manches, das wandelt

Den Strich zu klingendem Ton




Und dann ist da jemand, der spricht

Jemand, den ich verstehe

Und dann ist da jemand, der denkt

Jemand, der eine Form bringt

Der packt Wahrheit in klingend Gewand




Gedanken im Wandel

Ein Strich bleibt ein Strich

Ein Tag eine Farbe

Eine Farbe ein Wort

Hell ist der Tag und dunkel die Nacht




Ein Satz aufgeschrieben,

bleibt für immer so stehen

Ein Satz festgehalten,

bleibt ein Gemenge von Strichen

Die Sprache das Mittel, um zu zeigen die Welten

Nur wie viel ist davon noch dunkel?

Hat die Sonne stets denselben Verlauf?

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