Lyrik

Regen

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Tropfen prallen aus der Weite auf Asphalt
Der Grund so dunkel, unbewusst und weit
Tage ziehen, Zeit ausgedehnt und breit
Es ist der Regen, der in den Straßen hallt

Wie die Existenz vom Himmel fällt
Ein Wunder im Bach der Tränen
Eine Flamme erhellend in Fontänen
Und doch nur überm Schlund ein Zelt

Mit jedem Aufgehen tönt der Niedergang
Ein Wandern in der Welt
Atem auf umgepflügten Feld
Hernieder und hinauf gerundet ist der Klang

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